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Das war der Inhalt der Beratungen:
Baufortschritt der Flächen-PV-Anlage Riedern
Der Vorsitzende der BürgerEnergieGenossenschaft Voralb-Schurwald eG Dieter Nemec nutzte die Gelegenheit im Rahmen der Bürgerfragestunde, um über den aktuellen Ausbaustand zu berichten. Er informierte, dass sämtliche Gestelle inzwischen aufgebaut wurden. Entgegen der Annahme, dass diese in den Boden gerammt werden können, musste an vielen Stellen gegraben werden, weil sowohl Steine als auch verschiedenster Müll das Rammen verhinderte. In diesen Tagen wurden auch die Module geliefert, die zur Montage vorgesehen sind. Nachdem der Trafo voraussichtlich erst im Mai 2027 geliefert wird, beginnen die entsprechenden Grabarbeiten für dessen Anschluss erst im Frühjahr.
Dieter Nemec ermunterte die Gemeinde, ihren Anteil zu erhöhen. Außerdem rief er die Gemeinderäte und die Bürgerschaft dazu auf, sich an der BürgerEnergieGenossenschaft Voralb-Schurwald eG zu beteiligen.
Passend zu diesem Beitrag informierte die Verwaltung über einen Beschluss des Gemeinderats in der letzten nichtöffentlichen Sitzung am 27. Juli 2026. Dem Pachtvertrag über die Überlassung der Fläche für die PV-Anlage wurde zugestimmt.
Zwei Drittel des Glasfaserausbaus sind geschafft
Positive und negative Nachrichten hatten Bürgermeister Matthias Kreuzinger, Verbandstechniker Lukas Anger und Sebastian Robitschko vom beauftragten Bauüberwachungsbüro zu berichten. Inzwischen wurden 16.000 von insgesamt 23.000 m Glasfaserkabel verlegt. Die Arbeiten der von der Deutschen Glasfaser (DG) beauftragten Firma Artemis wird von den Mitarbeitern des Verbandsbauamts und dem Büro SR-Baumanagement aus Leonberg engmaschig überwacht. Derzeit sind noch keine Gebäude an das Glasfasernetz angeschlossen.
Bürgermeister Kreuzinger berichtete, dass der Kontakt zur DG, die ausschließlicher Vertragspartner der Gemeinde Heiningen ist, zunächst sehr schlecht war. Nach einer Beschwerde an höchster Stelle im Juli hat sich die Kommunikation deutlich verbessert. Zur Firma Artemis, die demnächst nur noch mit einer Kolonne in Heiningen arbeitet, ist das Verhältnis schlecht. Obwohl die Gemeinde die Arbeiten streng kontrolliert, werden immer wieder die gleichen Fehler gemacht. Dies liegt auch daran, dass sowohl der Bauleiter als auch die Mitarbeiter immer wieder ausgetauscht werden. Für Ende September war im Landratsamt Göppingen ein Kritikgespräch gemeinsam mit dem Zweckverband Gigabit geplant, welches aber ausfallen musste und frühestens im November nachgeholt werden kann. Der Vorsitzende betonte aber, dass es auch positive Rückmeldungen aus der Bevölkerung gibt. Die Verwaltung nimmt sehr viele Beschwerden entgegen und muss immer wieder darauf hinweisen, dass nicht die Gemeinde, sondern die DG verantwortlich für den Ausbau ist.
Sebastian Robitschko zeigte anhand von Fotos anschaulich die Mängel. So sind bei seit längerer Zeit fertig gestellten Asphaltdeckschichten Risse im Asphalt entlang der Nähte zu verzeichnen. Die Baufirma hat zum Verfüllen der Gräben kein geeignetes Material verwendet und mangelhaft verdichtet, sodass sich Setzungen ergeben haben. Hinzu kommt, dass nicht alle verwendeten Baumaschinen geeignet sind. Die Gemeinde besteht darauf, dass festgestellte Mängel unverzüglich beseitigt werden, solange die Firma Artemis noch vor Ort ist. Die Arbeiten sollen nach dem derzeitigen Zeitplan bis Februar 2027 abgeschlossen sein. Das Bauüberwachungsbüro erstellt jeweils unverzüglich Mängelberichte, die der DG, der Firma Artemis und der Gemeinde übermittelt werden. Hinzu kommt, dass beim am Dürnauer Weg am Waldrand gelegenen Lagerplatz ebenfalls schwere Mängel festgestellt wurden. So wurde Aushubmaterial zwischen die Bäume geschoben und Baumrinden erheblich beschädigt.
Zu wünschen übrig lässt auch die Baustelleneinrichtung und Absicherung. Beispielsweise werden Gefahrenstoffe auf der Straße abgestellt ohne Sicherung.
Bürgermeister Kreuzinger betonte, dass die Abnahme noch nicht gemacht wurde und damit die fünfjährige Gewährleistungsfrist noch gar nicht begonnen hat.
Sehr zufrieden ist die Gemeinde mit den Pflasterarbeiten der Firma Barth, welche Teilabschnitte bisher asphaltierter Gehwege in Pflaster ausbaut.
Auf Fragen der Frauenliste konnte der Vorsitzende berichten, dass nach der ersten Vermarktung noch viele weitere Verträge abgeschlossen wurden. Die Anschlüsse werden bis an die Häuser herangeführt. Die Vermarktung wird jetzt von kompetenten Mitarbeitern der DG selbst übernommen. Auch dies stellt eine deutliche Verbesserung dar. Auf Nachfrage der Freien Bürgerliste/CDU informierte die Verwaltung, dass die für die Bauüberwachung bereitgestellten Finanzmittel noch nicht aufgebraucht sind.
Die Weichen für Lückenschlüsse im Glasfasernetz wurden gestellt
Mit 13 Ja-Stimmen und zwei Enthaltungen gab der Gemeinderat grünes Licht für die Unterstützung des Glasfaserausbaus für bisher nicht versorgte Grundstücke.
Wie Bürgermeister Kreuzinger erläuterte, hat die DG entgegen ursprünglicher Zusagen die Versorgung von außenliegenden Höfen abgelehnt. Dazu gehören auch der Bereich Krautgarten, der Lotenberg und das Gewerbegebiet. Deshalb hat die Gemeinde zusammen mit dem Zweckverband Gigabit Landkreis Göppingen (ZV Gigabit) einen Förderantrag im Rahmen des sogenannten „Graue Flecken“-Förderprogramm gestellt. Der im Dezember 2024 gestellte Förderantrag wurde im November 2025 bewilligt. 90 % der Ausbaukosten von rund einer Million Euro tragen der Bund und das Land Baden-Württemberg; 10 % sind als Eigenanteil von der Gemeinde selbst zu tragen. Die Arbeiten wurden bereits ausgeschrieben; die Deutsche Telekom hat den Zuschlag erhalten. Mit den Ausbauarbeiten soll die Firma Leonhard Weiß beauftragt werden. Die förderfähigen Grundstücke werden jeweils bis zum Gebäude erschlossen. Hierbei wird das Netz als „open Access“ betrieben, was bedeutet, dass auch andere Anbieter nach Fertigstellung dieses Netz nutzen und Verträge anbieten können. Ein weiterer Förderantrag für den Bereich Krautgarten und das Gewerbegebiet wird noch gestellt werden. Mit der Planungsphase wird am 1.12.2026 begonnen, mit den Tiefbauarbeiten im Februar 2027.
Bevor nun aber die Deutsche Telekom den Zuschlag erhält, musste die Gemeinde dem Eigenanteil von 79.996,05 Euro zustimmen. Für die Maßnahme hat die Gemeinde im Haushaltsplan für die Jahre 2026 und 2027 jeweils 50.000 Euro bereitgestellt. Die Einzelheiten des Beschlusses können der Vorlage entnommen werden, die auf der Homepage der Gemeinde Heiningen im Ratsinformationssystem zu finden ist.
Von einzelnen Gemeinderäten wurde die Förderung für im Grunde wenige Anschlussnehmer durch die Gemeinde mit 80.000 Euro angesichts der prekären Finanzlage kritisch gesehen. Bürgermeister Kreuzinger verwies auf die vorhandene Finanzierung und betonte, dass nach diesem Ausbau ganz Heiningen mit Glasfaser versorgt ist. Das Interesse der außenliegenden Höfe ist vorhanden.
Elektroarbeiten für den Anschluss des mobilen Notstromaggregats im Feuerwehrhaus wurden vergeben
Einstimmig folgte der Gemeinderat der Beschlussempfehlung der Verwaltung, die Firma EloTec aus Heiningen mit Elektroarbeiten am Feuerwehrhaus zum Angebotspreis von 46.608,04 Euro brutto zu beauftragen.
Bereits im Sommer 2023 hat der Gemeinderat der Beschaffung eines mobilen Notstromaggregats für die Freiwillige Feuerwehr Heiningen zugestimmt. Wie Verbandstechniker Lukas Anger informierte, muss für die dauerhafte Inbetriebnahme und Nutzung des Aggregats im Feuerwehrhaus die bestehende Elektroanlage des aus dem Jahr 1984 stammenden Feuerwehrhauses erweitert und angepasst werden. Insbesondere ist die Notstromeinspeisung herzustellen sowie die Hauptstromversorgung und die Elektroverteilung im Einsatzraum anzupassen.
Für die Durchführung der Arbeiten wurden zwei Angebote eingeholt. Hierbei hat die Firma EloTec aus Heiningen das wirtschaftlichere Angebot abgegeben.
Auf Nachfrage des Sprechers der Freien Bürgerliste/CDU informierte Bürgermeister Kreuzinger, dass es sich um ein transportables Gerät handelt, das bereits geliefert wurde. Auch das ebenfalls im Jahr 2023 beschlossene Notstromaggregat für das Rathaus ist da. Die notwendigen technischen Voraussetzungen wurden dort bereits mit der Installation der PV-Anlage auf dem Dach des Bürgerbüros geschaffen.
Die Feldwege Neuwiesen und Täfertobel werden modernisiert
Der Gemeinderat vergab einstimmig den Auftrag zur Sanierung der Feldwege an die Firma Kurt Gansloser GmbH aus Deggingen. Die nach Losen aufgeteilten Aufträge belaufen sich auf 81.415 Euro für Los 1 und 62.800 Euro für Los 2.
Wie Verbandstechniker Anger erläuterte, wird der Ausbau und die Modernisierung von Wald-und Feldwegen durch das Land Baden-Württemberg mit 40 % gefördert. Eine Befahrung der Feldwege rund um Heiningen im Jahr 2025 hat ergeben, dass es einen großen Handlungsbedarf gibt, wobei nicht jeder Feldweg technisch aufwändig saniert werden muss.
Der asphaltierte Feldweg Täfertobel ist auf einer Länge von mehreren hundert Metern stark beschädigt und muss vom Bauhof immer wieder ausgebessert werden. Der Weg soll hergerichtet und etwas verbreitert werden, wodurch auch das Bankett befestigt wird. Der Feldwege Neuwiesen ist zwischen dem Parkplatz Penny-Markt und Markungsgrenze Gammelshausen noch geschottert und wird durch landwirtschaftliche Fahrzeuge stark beansprucht. Die dadurch entstehenden Vertiefungen müssen ebenfalls vom Bauhof ausgebessert werden. Dieser Weg soll auf einer Länge von rund 475 m modernisiert und der Lückenschluss bis zur Gemarkungsgrenze und dem asphaltierten Feldweg südlich des Sportplatzes hergestellt werden.
Bereits im Dezember 2025 wurde die Förderung der Maßnahmen vom Land Baden-Württemberg bewilligt. Das Bauverwaltungsamt hat insgesamt zehn Firmen zur Abgabe von Angeboten aufgefordert; fünf Angebote sind eingegangen und konnten gewertet werden. Dabei ging die Gemeindeverwaltung von deutlich höheren Kosten aus. Im Haushaltsplan sind für beide Feldwege insgesamt 225.000 Euro veranschlagt. Die Gesamtkosten betragen aber „nur“ 144.215 Euro. Abzüglich der Landesförderung von 40 % hat die Gemeinde noch Kosten von 86.529 Euro selbst zu tragen.
In der anschließenden Beratung wurde darauf hingewiesen, dass die landwirtschaftlichen Maschinen im Laufe der Zeit breiter werden. Bürgermeister Kreuzinger sprach sich dafür aus, die Feldwege in einem Rhythmus zu pflegen, wobei nicht alles asphaltiert werden muss.
Eine Vertreterin der Frauenliste empfahl, an die Landwirte zu appellieren, dass die Schutzstreifen entlang der Äcker gepflegt werden und nicht umgepflügt werden dürfen.
Software für das kommunale Energiemanagement
Bereits im November 2023 hat der Gemeinderat mehrheitlich die Einführung und den kontinuierlichen Betrieb eines kommunalen Energiemanagements beschlossen.
In öffentlichen kommunalen Gebäuden soll eine Minimierung des Energieverbrauchs bzw. der Energiebezugskosten erreicht werden. Ein Element ist die systematische Energieverbrauchserfassung und Kontrolle, eine Analyse und Optimierung der Gebäudetechnik sowie die Schulung der Gebäudeverantwortlichen und auch die Motivierung der Nutzer zu energiesparendem Verhalten. Zur Einführung des Energiemanagements gehört außerdem die Anschaffung einer Software mit Smartphone-App und die Installation von fernauslesbaren Energiezählern für die größten Verbraucher.
Aufgrund einer Haushaltssperre beim Land Baden-Württemberg konnte der Förderantrag erst im Oktober 2024 gestellt werden. Im September 2025 hat die Gemeinde einen Zuwendungsbescheid mit einer Förderquote von 70 % erhalten. Der Bewilligungszeitraum läuft vom 1.10.2025 bis 30.9.2028; die entsprechenden Eigenmittel sind im Haushaltsplan bereitgestellt.
Verbandstechniker Anger erinnerte daran, dass die Stelle des zweiten Verbandstechnikers anteilig in Höhe von 30 % im Bereich Klimaschutz geschaffen wurde; die Einführung des kommunalen Energiemanagements war ein Baustein des Förderantrags.
Auf Anregung der Freien Wählerliste wurde der Beschlussvorschlag dahingehend ergänzt, dass rechtzeitig vor Ablauf des dreijährigen Förderzeitraums über die Weiterführung der Maßnahme entschieden wird.
Der Musikverein Heiningen-Eschenbach e.V. erhält einen Zuschuss für neues Mobiliar
Mit acht Ja-Stimmen, sechs Nein-Stimmen und einer Enthaltung stimmte der Gemeinderat dem Antrag der Verwaltung zu, dem Musikverein Heiningen-Eschenbach e.V. einen Investitionskostenzuschuss in Höhe von rund 3.560 Euro zu gewähren.
Was lange nicht mehr der Fall war, trat in diesem Jahr ein, so Verbandskämmerer Lothar Stuiber: es wurden mehr Anträge gestellt, als im Haushaltsplan Mittel zur Verfügung stehen. Dieser sieht jährlich je 5.000 Euro für Kulturpflege sowie 5.000 Euro für Sportvereine vor. Im kulturellen Bereich stehen nur noch rund 1.500 Euro zur Verfügung; davon sind bereits 870 Euro für einen anderen Verein reserviert. Das Musikerheim des Vereins befindet sich im Eigentum der Gemeinde. Für die Sanierung der Fassade sind im Haushaltsjahr 2026 10.000 Euro veranschlagt; die Arbeiten können aber in diesem Jahr nicht mehr umgesetzt werden. Die Verwaltung schlug deshalb vor, den fehlenden Betrag von rund 2.900 Euro entsprechend umzuwidmen. Andernfalls müsste der Verein auf das Jahr 2027 verwiesen werden; allerdings ist aufgrund der prekären Haushaltslage fraglich, ob Fördermittel überhaupt wieder veranschlagt werden.
In der Beratung wurde von der Frauenliste die Gleichbehandlung aller Vereine eingefordert. Insofern wäre ein Verweis auf das Jahr 2027 konsequent. Dagegen betonte Bürgermeister Kreuzinger, dass die Mitglieder des Vereins sich sehr aktiv für den Erhalt und die Pflege des Gebäudes engagieren. Zudem könne es unklar sein, ob im nächsten Jahr entsprechende Zuschüsse in der Höhe bereitgestellt werden können.
Mit knapper Mehrheit entschied sich der Gemeinderat für die Umwidmung der Mittel und damit für die Auszahlung im Jahr 2026. Im Übrigen werden nur 70 % der Investitionskosten als förderfähig anerkannt; für die restlichen 30 % müssen Fördermittel in der Gemeinde Eschenbach beantragt werden, da der Verein beide Gemeinden vertritt.
Auf der Heininger Gemarkung gibt es bald einen „Uhuweg“
Seit dem Jahr 2023 hat das Greifvogelzentrum Falconis e.V. seinen Standort im Gewann Bannholz in der Nähe des Gewerbeparks Göppingen/Voralb auf Gemarkung Heiningen. Der Vereinssitz ist bisher am Wohnort der ersten Vorsitzenden Sandra Hildebrand, die von Bürgermeister Kreuzinger in der Sitzung begrüßt wurde. Der Verein möchte aber gerne seinen Vereinssitz an den Standort der Volieren verlegen. Hierzu sind ein Straßenname und eine Hausnummer erforderlich.
Die Verwaltung hatte sich unter Berücksichtigung der Lage in der Nähe der Gemarkungsgrenze viele Gedanken gemacht. Eine eindeutige und möglichst verwechslungsfreie Straßenbezeichnung ist auch im Hinblick auf die Auffindbarkeit des Standorts durch Rettungsdienste, Feuerwehr und andere Einsatzkräfte von Bedeutung.
Bürgermeister Kreuzinger zeigte sich erfreut über die geplante Verlegung des Sitzes des Greifvogelzentrums nach Heiningen. Die Tätigkeit des Vereins wird in der Gemeinde und darüber hinaus gut angenommen und stellt eine Bereicherung des örtlichen Angebots dar. Der Verein hat auch überörtliche Bedeutung, da verletzte Greifvögel aus dem ganzen Landkreis und darüber hinaus dort aufgenommen und gepflegt werden.
Dem Vorschlag der Verwaltung, die Adresse „Am Greifvogelzentrum“ zu vergeben, wurde in der Beratung das Argument entgegengebracht, dass der Straßennamen dann irreführend ist, wenn der Verein jemals aufgeben oder seinen Sitz verlegen würde.
Sandra Hildebrand berichtete, dass der Uhu „Fussel“ in Dauerpflege bei den Falconis untergebracht ist und damit auch eine Identifikation mit dem Verein bedeutet.
Einstimmig einigte sich der Gemeinderat, für das Flurstück 4011 den Straßennamen „Uhuweg“ zu vergeben. Die Verwaltung wurde beauftragt, die entsprechende Eintragung in den gemeindlichen Straßen- und Adressdaten vorzunehmen und anschließend die erforderliche Hausnummer zu vergeben. Abschließend dankte Bürgermeister Kreuzinger der Vorsitzenden und betonte, dass der Verein ein Aushängeschild der Gemeinde Heiningen ist.
Bilanz zur Besucherzahl im Voralbbad über die Sommerzeit
Das Voralbbad zählte von Anfang Juli bis 13. September 2026 13.681 Personen, ein neuer Rekord, wie Bürgermeister Kreuzinger erfreut feststellte. Hinzu kommt, dass sich die Besucher weitgehend unauffällig verhielten und es keine Störungen gab. Der Vorsitzende wies darauf hin, dass das Personal inzwischen eine einheitliche Dienstkleidung mit Namen trägt und damit von den Besuchern sofort erkannt werden kann. Demnächst wird ein Getränkeautomat ohne Glasflaschen aufgestellt, damit auch während der Schließzeit des Bistros Getränke mit in die Räumlichkeiten genommen werden können.
Besuch des Landtagsabgeordneten und SPD-Fraktionsvorsitzenden Sascha Binder
Bürgermeister Kreuzinger berichtete vom Besuch des Landtagsabgeordneten Sascha Binder, der auch Mitglied des Göppinger Kreistags ist. Die Gemeinde hatte den Wunsch geäußert, dass der Förderdschungel gelichtet werden soll. Der SPD-Fraktionsvorsitzende besuchte die Baustellen des neuen Breitekindergartens und der Freiflächen-PV Anlage Riedern. Außerdem nahm sich der Abgeordnete Zeit für einen Firmenbesuch bei der Firma Kingeter.
Wie geht es mit dem Wochenmarkt weiter?
Wie der Vorsitzende berichtete, sind derzeit nur drei Anbieter auf dem Heininger Wochenmarkt vertreten. Für den kurzfristig ausgeschiedenen Obst- und Gemüsestand Bidlingmaier soll ein Ersatz gesucht werden. Weitere Marktbeschicker wären wünschenswert. Die Verwaltung denkt über eine Umfrage unter der Bevölkerung nach. Auch eine Verlegung des Standorts in die Hofstraße ist grundsätzlich vorstellbar. Die solle aber gemeinsam mit den Beschickern entscheiden werden.
Verschiedene Bau- und Renovierungsmaßnahmen
- An der Überdachung des Verbandsbauhofs müssen noch Restarbeiten gemacht werden. Ebenso fehlt noch die Photovoltaikanlage die im Oktober umgesetzt wird.
- Am Hofkindergarten sind die Rohbauarbeiten für den aufgeständerten Büroanbau fertiggestellt. Derzeit findet der Innenausbau statt.
- In Zusammenarbeit mit der Firma Heinrich Schmid Göppingen wurden auf Spendenbasis die Räumlichkeiten des Kinderhauses Kleine Strolche gestrichen.
Verkehrsmessungen in der Boßlerstraße
Über einen Zeitraum von 62 Tagen wurden in der Boßlerstraße die Zahl der Fahrten und die Geschwindigkeit verdeckt gemessen. Insgesamt wurden 13.268 Fahrten ermittelt; dies entspricht durchschnittlich 214 Fahrzeugen pro Tag, jeweils von 5:00 Uhr bis 22:00 Uhr. 14,9 % der Fahrzeuge haben die erlaubte Geschwindigkeit von 30 km/h überschritten; die meisten davon unter 10 km/h, die Höchstgeschwindigkeit betrug 48 km/h.
Damit konnte die Annahme, in der Boßlerstraße wird viel zu schnell gefahren, statistisch nicht bestätigt werden, so Bürgermeister Kreuzinger.
Ergebnisse der kleinen Verkehrsschau
Entlang der Breitestraße werden jeweils an den Einmündungen, wo rechts vor links gilt, sogenannte Haifischzähne als Straßenmarkierung angebracht. Damit wird auf die bereits geltende Vorfahrtsregelung hingewiesen. Bauverwaltungsamtsleiter Maximilian Heim betonte, dass hierbei die Breitestraße aufgrund ihres Ausbauzustandes und der höheren Verkehrsbelastung eine Ausnahme ist. Die Verwaltung erhofft sich eine Verbesserung der Vorfahrtssituation.
An der Kurve Ringstraße/Auf den Feldäckern wird beidseitig ein absolutes Halteverbot angeordnet. Häufig werden dort Fahrzeuge so geparkt, dass die gesetzliche Mindestbreite von 3,05 m nicht oder nur knapp eingehalten wird. Besonders problematisch wird dies, wenn ein Einsatzfahrzeug der Feuerwehr nicht durchkommt.
In der Reuschstraße auf Höhe der Gebäude 54 und 55 wird auf der Südseite zunächst provisorisch ein Halteverbot angebracht, weil insbesondere LKWs an dieser Stelle beim Abbiegen Probleme haben. Bewährt sich das Halteverbot, wird es dauerhaft angeordnet.
Befristete Betriebserlaubnis für den Naturkindergarten Eulennest
Für den Naturkindergarten wurde wieder befristet auf fünf Jahre eine Betriebserlaubnis durch den Kommunalverband Jugend und Soziales erteilt. Die Befristung ist geknüpft an eine ebenfalls befristet erteilte Genehmigung durch das Forstamt.
Verschiedene Verkehrsangelegenheiten aus der Mitte des Gemeinderats
Angesprochen wurden:
Das Parken entlang der Ernst-Weichel-Schule in der Bezgenrieter Straße: Fahrzeuge, die in Richtung Ortsausgang fahren, weichen wegen Gegenverkehr manchmal auf den Gehweg aus. Die Verwaltung wird dies prüfen.
Die Parksituation in der Hofstraße bei der Kfz-Werkstätte und am Hofkindergarten: die Verwaltung wies darauf hin, dass keine Parkplätze entfernt wurden, sondern das bestehende Parkverbot nach Beendigung einer Baumaßnahme lediglich wieder eingerichtet wurde.
Parkplätze an der Voralbhalle: derzeit wird ein Teil der Parkplätze als Lagerplatz für Baumaterialien einer Baufirma verwendet. Die Verwaltung wird prüfen, wie lange die Fläche noch benötigt wird, nachdem die Parkplätze an der Voralbhalle knapp sind.







