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Die Deutsche Rentenversicherung informiert

(DRV BW)Rund 20,4 Milliarden Euro umfasst der Haushalt der Deutschen Rentenversicherung Baden-Württemberg (DRV) für 2018. Die Vertreterversammlung, das »Parlament« des Rentenversicherungsträgers im Land, beschloss den neuen Haushalt am 15. Dezember 2017 in Stuttgart.

Rund eine halbe Milliarde Euro des Haushalts 2018 sind für Präventions- und Rehabilitations-Maßnahmen eingeplant. Das sind etwa 2,1 Prozent mehr als im laufenden Jahr. Denn aufgrund des Fachkräftemangels und der demographischen Entwicklung werden Gesundheitsmaßnahmen immer wichtiger. Aber auch um die Ziele des Flexirentengesetzes zu erreichen (flexibleres Arbeiten bis zur Regelaltersgrenze und darüber hinaus), sind begleitende Präventions- und Rehabilitationsleistungen erforderlich.

Flexirente ist gefragtes und zeitaufwändiges Beratungsthema

Fast 24 000 Beratungen zur Flexirente hat die DRV in den ersten drei Quartalen des laufenden Jahres durchgeführt, berichtete der Vorsitzende der Geschäftsführung, Andreas Schwarz, bei der Vertreterversammlung: »Die große Nachfrage zeigt, wie wichtig persönliche Auskunft und Beratung für unsere rund 6,6 Millionen Rentenversicherten in Baden-Württemberg sind. Deshalb sind wir mit unseren Regionalzentren und Außenstellen in allen Regionen unseres Landes vertreten.«  Aufgrund der Komplexität der Flexirente sollten sich interessierte Bürgerinnen und Bürger so früh wie möglich informieren, welche Kombination von Teilzeitarbeit und Teilrente individuell möglich ist.

Andreas Schwarz hob zudem hervor, dass die Zahl der Ausbildungsplätze bei der DRV erneut aufgestockt worden sei: Derzeit werden 300 Nachwuchskräfte ausgebildet, die danach gute berufliche Perspektiven im Haus der DRV haben.

Kienzle fordert erneut Anhebung der Mindestreserve

Im Moment sind die Finanzreserven der Rentenversicherung aufgrund der guten wirtschaftlichen Situation solide: Anfang 2018 könne der Beitragssatz um 0,1 Prozent auf 18,6 Prozent abgesenkt werden, weil eine Nachhaltigkeitsrücklage von rund 1,59 Monatsausgaben vorhanden sei, erläuterte der Vorstandsvorsitzende der DRV, Joachim Kienzle, auf der Vertreterversammlung. Der untere Wert der Mindestreserve der Rentenversicherung liege aber nur bei 0,2 Monatsausgaben. Erneut forderte Kienzle die Politik auf, die Nachhaltigkeitsreserve der Rentenversicherung von 0,2 auf 0,4 Monatsausgaben zu erhöhen, um mögliche finanzielle Engpässe zu vermeiden.

Fortschritte bei der Digitalisierung

Bei der elektronischen Aktenbearbeitung sei die DRV dieses Jahr wieder einen großen Schritt vorangekommen, berichtete Joachim Kienzle. Seit 2011 seien bereits rund 136 Kilometer Aktengut digitalisiert worden. Das entspreche aneinandergereiht einer Strecke von Ulm bis Karlsruhe.

Erster Teil des Altbaus der DRV BW in Stuttgart-Freiberg abgerissen

Nach dem Teilabbruch des Altbaus in Stuttgart-Freiberg wurde inzwischen mit dem zweiten Teil des Neubaus begonnen. Im Frühjahr 2019 können hier die Beschäftigten einziehen, informierte Andreas Schwarz die Vertreterversammlung. Auch am Standort Karlsruhe sei ein größeres Bauprojekt geplant: Der Erweiterungsbau aus den 70er Jahren soll jedoch nicht abgerissen, sondern saniert werden

Weitere Auskünfte zu den Themen Rente, Rehabilitation und Altersvorsorge gibt es bei der Deutschen Rentenversicherung Baden-Württemberg in den Regionalzentren und Außenstellen sowie bei den ehrenamtlich tätigen Versichertenberaterinnen und -beratern im ganzen Land, über das kostenlose Servicetelefon unter 0800 100048024 sowie im Internet unter www.deutsche-rentenversicherung-bw.de.


Hinweis an die Redaktionen:
Die Deutsche Rentenversicherung Baden-Württemberg ist als gesetzlicher Rentenversicherungsträger Ansprechpartner für rund  6,6 Millionen Versicherte sowie mehr als 200.000 Unternehmen im Land und zahlt an 1,5 Millionen Menschen Rente im In- und Ausland aus.

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