Quartier 2020: Gemeinde Heiningen

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Quartier 2020 Gemeinsam.Gestalten

Eine Herausforderung des demografischen und sozialen Wandels ist es, dass immer mehr Menschen, auch ältere, allein in Einzelhaushalten leben. Berufliche Anforderungen wie Mobilität und Flexibilität führen dazu, dass Familien im Alltag häufiger räumliche Distanzen überbrücken müssen. Immer stärker rücken daher Überlegungen zur Quartiersgestaltung in den Fokus, die es älteren Menschen unabhängig von ihrer familiären Situation ermöglicht, möglichst lange in ihrem gewohnten Umfeld zu bleiben. Damit verbunden entsteht ein zunehmender Bedarf an Strukturen der Unterstützung und Pflege, die die sorgetragenden Angehörigen oder Nahestehenden entlasten und unterstützen bzw. Antworten bieten auch für ältere Menschen, die keine Angehörigen haben.

Vor diesem Hintergrund hat das Ministerium für Soziales und Integration Baden-Württemberg einen Ideenwettbewerb zur Strategie "Quartier 2020 - Gemeinsam.Gestalten" ausgerufen. Gesucht werden Konzeptideen, die einen Quartiersentwicklungsprozess beschreiben, der anschließend mit Leben gefüllt werden soll. Dabei geht es um ein aktives und fürsorgliches Miteinander, die sogenannte "sorgende Gemeinschaft", der Mensch steht im Mittelpunkt.

Heiningen macht mit!

Am 26. Juni 2017 hat der Gemeinderat beschlossen, dass die Gemeinde Heiningen am Ideenwettbewerb teilnimmt. Nach den Vorgaben des Ideenwettbewerbs liegt zwar die Federführung des geplanten Entwicklungsprozesses bei der Gemeinde, Beteiligung wird aber groß geschrieben. Nicht nur die vor Ort vorhandenen Akteure wie der Seniorenbeirat, der Verein Miteinander - Füreinander in Heiningen e.V., Ärzte, Kirchen, Pflegedienste und viele andere sondern vor allem auch die in Heiningen lebenden Menschen sollen mit einbezogen werden.

Viele Menschen mit Einschränkungen wohnen in Heiningen, die Lebenshilfe hat hier ihren Hauptsitz mit Wohnheimen, Schulkindergarten, Werkstätte und Verwaltung. Es ist daher naheliegend, neben dem verpflichtenden Schwerpunktthema "Pflege und Unterstützung im Alter" ergänzend auch das Handlungsfeld "Menschen mit Behinderungen" zu betrachten.

Im Juli wurde die Bewerbung eingereicht, die Entscheidung über die Preisträger soll noch im Oktober fallen.

Über die vorgesehene Weiterentwicklung des Gemeindelebens wurde bei vielen Gelegenheiten informiert und diskutiert. Auch haben sich aufgrund der Berichterstattung in den Medien bereits verschiedene Akteure bei der Gemeindeverwaltung gemeldet, die an einer Mitarbeit stark interessiert sind. Dabei sind neben den bereits geplanten Projekten schon erste weitere Ideen entstanden und Lücken aufgezeigt worden:

  • Sofern ausreichend Ehrenamtliche gefunden werden, könnte der derzeit anlaufende Begleitdienst zu einem Besuchsdienst ausgebaut werden.
  • Familien, die überraschend in eine Pflegesituation kommen, benötigen schnelleren Zugang zu Informationen über Unterstützungsmöglichkeiten.
  • Der Winterdienst wird für Senioren mit zunehmendem Alter zum Problem, nicht jeder hat die finanziellen Mittel sich einen Dienstleister einzukaufen.
  • Beschaffung eines Paralleltandems für gemeinsame Fahrten mit Demenzkranken oder in der Mobilität eingeschränkten Menschen
Das Voralbbad des Gemeindeverwaltungsverbands Voralb der Gemeinden Eschenbach und Heiningen liegt an der Kreisstraße zwischen Heiningen und Eschenbach