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Ortskernsanierung-Jurysitzung

Ortskernsanierung-Jurysitzung
Hohe Qualität der drei Arbeiten - Vorstellung nach den Sommerferien - Dank an die beteiligten Bürgerinnen und Bürger

Eine Jury ist dazu da, am Ende ihrer Arbeit eine Entscheidung zu treffen. Vor dieser schweren Aufgabe stand am Freitagabend auch die Jury zum Wettbewerb in der Ortskernsanierung, die mit 5 Gemeinderatsvertretern, Bürgermeister Aufrecht, Verbandsbaumeister Reule und Fachleuten von der STEG (Stadtentwicklungsgesellschaft) besetzt war. In einer rund 7-stündigen Sitzung von nachmittags 14 Uhr bis abends fast 21 Uhr ließen sich die Jurymitglieder die Arbeiten der 3 beteiligten Städteplanungsbüros vorstellen und anschließend versuchten sie eine fachgerechte Bewertung. Dabei wurde deutlich, dass alle drei Büros mit den Bürgerinnen und Bürgern aus Heiningen hervorragende Ideen entwickelt haben, die als Basis für eine Neugestaltung des Areals rund um das Rathaus geeignet wären. Deshalb fielen die Entscheidungen zwar mit klarer Mehrheit, aber nicht einstimmig.

Deshalb hat sich die Jury an den am ehesten machbaren und finanzierbaren Bestandteilen der jeweiligen Planung orientiert, welche voraussichtlich die besten Chancen haben, in der Heininger Bürgerschaft akzeptiert zu werden, denn eines war von vornherein klar: diese Akzeptanz muss kommen, sonst hat das Projekt keine Chance. Die Umsetzung der vorgeschlagenen Maßnahmen kann dabei niemals schnell erfolgen, sondern ist auf Jahre hinaus angesetzt und muss in einzelne Bauabschnitte eingeteilt werden. Auch dies war Bestandteil der Jury-Wertung.

Unter diesem Aspekt ist dem Büro Zoll aus Stuttgart der 1. Rang im Wettbewerb zugeteilt worden. Die Planungsgemeinschaft Welz, Lorenz, Jetter aus Göppingen erhielt den 2. Rang und das Büro Böbel, Brandstetter ebenfalls aus Göppingen den 3. Rang, wobei, wie oben angeführt, alle drei Konzepte reizvolle Ideen enthalten, über die nachzudenken ist.

Gleich nach den Sommerferien ist zunächst der Gesamtgemeinderat gefragt, ob er die Bewertung der Jury bestätigen kann. Erst dann werden weitere Gespräche mit dem entsprechenden Planungsbüro geführt. Die Arbeiten sollen schließlich der Öffentlichkeit vorgestellt werden, eine Terminbekanntgabe wird es nach den Ferien geben. Eine weitere intensive Einbindung der Bürgerschaft in den Entwicklungsprozess ist nach den positiven Erfahrungen aus dem Workshop vorgesehen. Inzwischen wird diese Arbeitsweise schon in anderen Gemeinden als Heininger Weg in der Ortskernsanierung bezeichnet.


Den beteiligten Heininger Bürgerinnen und Bürgern gilt der große Dank des Gemeinderates und der Gemeindeverwaltung. Es war einfach toll mit anzusehen, wie intensiv an mehren Tagen gearbeitet und Ideen für die Konzepte entwickelt wurden. Auch wenn Sie nicht zur Gruppe mit dem 1. Rang gehören, hat sich Ihr Engagement für Heiningen gelohnt.

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